Neuer Gottesdienstplan ab September 2026
für die gesamte Röm.-kath. Kirchengemeinde Bauland-Odenwald
Im Zuge der Vereinheitlichung der gesamten Kirchengemeinde wird sich auch der Gottesdienstplan im Gesamtgebiet annähern. Das bedeutet für einzelne Orte kaum Veränderungen, für andere Orte wird es Veränderungen mit sich bringen.
Der vom Kompetenzteam Gottesdienstplan erarbeitete Entwurf wurde in der Sitzung vom 09.06.2026 vom Pfarreirat gebilligt und wird mit dem Erscheinen des ersten Pfarrbriefes nach den Sommerferien in Kraft gesetzt, am Wochenende des 27. Septembers 2026.
Zu diesem Zeitpunkt werden alle Stellenwechsel von Priestern vollzogen sein und die Planungen sind so zunächst einmal verlässlich. Der Plan wird von verschiedenen Gesichtspunkten geleitet:
- Erstens die faktische Zahl an einsatzfähigen Priestern, die direkt die Anzahl der Hl. Messen bestimmt, die pro Wochenende stattfinden können. Ergänzende Wortgottesfeiern sind, je nach Verfügbarkeit von liturgischen Leitungspersonen, natürlich ergänzend möglich.
- Zweitens geht es um eine annähernde Gleichbehandlung der Gottesdienstorte an den Sonntagen nach dem Schema: Hl. Messe alle zwei Wochen mit wechselnden Uhrzeiten als Vorabendmesse am Samstag und am Sonntag um 9:00 Uhr und um 10:30 Uhr.
- Drittens die Etablierung von verlässlichen Gottesdienstzeiten in der Pfarrkirche St. Oswald in Buchen, der Wallfahrtsbasilika in Walldürn und des gemeinsamen Gottesdienstes am Sonntagabend für die ganze Kirchengemeinde in St. Marien in Walldürn.
Die Hauptwallfahrtszeit in Walldürn bleibt außen vor und unangetastet. Die Werktagsmessen werden gemäß der Anzahl der lokal wohnenden Priester gefeiert, mit einem Schwerpunkt auf die Alten- und Pflegeheime, deren Bewohnerinnen und Bewohnern insbesondere unser christlicher Auftrag gilt.
Gemäß dem Beschluss des Pfarreirats wird dieses Modell nach einem halben Jahr zum ersten Mal evaluiert.
Rückmeldungen und konstruktive Kritik richten Sie bitte an Pfarrer Frederik Reith.
Eine persönliche Bitte zum Schluss: Es wird Veränderungen des Gewohnten geben, es wird auch Entscheidungen geben, die ganz subjektiv als ungerecht empfunden werden, aber ich bitte sehr darum, immer im Blick zu behalten, dass unsere Ressourcen und Möglichkeiten begrenzt sind und dass alle Beteiligten von dem ehrlichen Wunsch beseelt sind, die Feier der Liturgie als Kernbereich unserer christlichen Berufung zu ermöglichen und zu fördern. Dazu lohnt es sich auch, weitere Feierformen neben der Hl. Messe zu fördern und rege daran teilzunehmen.
Frederik Reith, Pfarrer