Das Fest der Erstkommunion ist der Abschluss einer intensiven Vorbereitungszeit. An diesem Tag empfangen die Kinder und Jugendliche erstmals die Hostie, den Leib Christi. Wir feiern, dass Jesus uns in diesem Brot besonders nahe sein und uns für unseren Alltag stärken will.
Was ist die Erstkommunion?
In diesem Sakrament begegnet Jesus Christus den Kindern im Zeichen des Brotes, das Leib Christi genannt wird – ein zentrales Zeichen der Gemeinschaft mit Gott und der Kirche.
Bedeutung im Glaubensleben:
Die Erstkommunion gehört zu den Einführungssakramenten des christlichen Lebens – sie steht nach der Taufe und vor der Firmung. Durch sie werden die Kinder tiefer in die kirchliche Gemeinschaft eingeführt und erfahren Gottes Nähe und Liebe
Vorbereitung & Ablauf:
Kinder im Grundschulalter (meist in der 3. Klasse) bereiten sich über mehrere Monate vor. In den Seelsorgegebieten gibt es Gruppenstunden, Thementage und Gottesdienste, in denen sie Jesus, die Heilige Messe und die Gemeinschaft erleben. Die Vorbereitung versucht Jesus als Freund nahezubringen, vermittelt Inhalte wie Gottes Liebe, Vergebung und die Bedeutung der Eucharistie.
Feier der Erstkommunion:
In den lokalen Gemeinden finden die Festgottesdienste meist am Weißen Sonntag, dem Samstag davor oder an den Sonntagen nach Ostern statt.